FAQ Private Krankenversicherung - wichtige Fragen

 
     
 
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FAQ Private Krankenversicherung - wichtige Fragen

1. Wie ist die Beitragsentwicklung in der PKV?

Die Entwicklung der Beiträge läßt sich nicht vorhersehen und planen, da diese von der allgemeinen Kostenentwicklung im Gesundheitswesen und der steigenden Lebenserwartung abhängt, und dies die Kostenentwicklung entscheidend beeinflußt. Beitragserhöhungen sind nicht vom aktuellen Gesundheitszustand oder steigendem Alter des Versicherten während der Vertragslaufzeit abhängig..
Die private Krankenversicherung hat mehrere Methoden entwickelt, um Beitragssteigerungen möglichst gering zu halten:

Es werden Rückstellungen (RfB) in jungen Jahren gebildet, die aus Beitragsanteilen entstehen, die in jungen Jahren die durchschnittlichen Kosten übersteigen.
Seit Januar 2000 gibt es eine zusätzliche 10% gesetzliche Altersdeckungsrücklage (ADR), die einen nominalen Beitragsanstieg ab dem 65. Lebensjahr ausschließen soll. Diese 10% entfallen ab dem 60. Lebensjahr.
Bei einigen privaten Krankenversicherungen gibt es die Möglichkeit ein Altersicherungsprogramm während der Laufzeit des Vertrages abzschließen, um eine Beitragsreduktion ab dem 65. Lebensjahr oder später zu erreichen.

2. Kann die private Krankenversicherung die Beiträge erhöhen, wegen nach Vertragsbeginn neu auftretender oder chronisch verlaufender Krankheiten?

Nach dem Zustandekommen des Vertrages übernimmt die private Krankenversicherung das Risiko von Verschlechterungen des Gesundheitszustandes, entweder durch akut auftretende Unfälle/Krankheiten oder schon seit längerem bekannte Krankheiten, die ihr durch die Antragstellung bekannt geworden sind.
Deshalb sind die Gesundheitsfragen von besonderer Bedeutung und sollten möglichst ausführlich und vollständig beantwortet werden, da sie die Grundlage für die spätere Leistungspflicht der PKV darstellt. Sind der Gesellschaft vor Versicherungsbeginn alle bekannten Vorerkrankungen und Krankheitsverläufe mitgeteilt worden, hat sie beim rneutem Eintreten der Erkrankung keine Möglichkeit die Beiträge zu erhöhen oder den Vertrag zu kündigen, wie bei Sachversicherungen möglich. In den allgemeinen Versicherungsbedingungen (AVB) verzichten alle privaten Krankenversicherungen auf das ordentliche Kündigungsrecht bei der Krankheitskostenvollversicherung.

3. Wie findet man die beste private Krankenversicherer und und die passenden Tarife?

Wichtig ist zu klären, welche Gründe zu einem Wechsel der Krankenkasse führen, sind es die Beiträge, die Leistungen oder andere Gründe?
Zunächst sit der Leistungsumfang abzustecken, den man für sich persönlich braucht und die Beiträge, die von den jeweiligen Gesellschaften dafür zu entrichten sind.
Das Unternehmensranking gibt Aufschluß über die Stabilität und Solidität einer PKV Gesellschaft, und welcher Service im Leistungsfall zur Verfügung steht. Hier gibt auch die Beschwerdestatistik der BaFin Anhaltspunkte.
Die Analyse der Beitragsentwicklung verschiedener Tarife über einen längeren Zeitraum sind ebenfalls aufschlußreich und geben Auskunft über die Tarifpolitik einer Gesellschaft. Häufig wechselnde Tarife lassen darauf schließen, daß das Tarifsystem evtl. nicht genug und langfristig durchdacht ist und neue Kunden durch günstige Tarife angelockt werden sollen.
Für eine Analyse der Beitragsentwicklung sind besonders Tarife interessant, die es schon lange am Markt gibt, weil hier eine Durchmischung von jungen und alten Versicherten gewährleistet ist und nicht nur junge Neukunden die Beiträge günstig erscheinen lassen.

Die Bilanzkennzahlen und der Prozentsatz der Altersdeckungsrückstellung von den Beitragseinnahmen läßt weitere Rückschlüße auf die Gesellschaft zu.

4. Wann lohnt sich eine Selbstbeteiligung?

Eine Selbstbeteiligung wirkt sich grundsätzlich beitragsmindernd aus. Man sollte eine Gegenrechnung machen wie hoch die Beitragsreduktion im Verhältnis zur hinzukommenden Selbstbeteiligung ist, unter Berücksichtigung, daß man die Selbstbeteiligung voll ausschöpft. Für den Selbständigen lohnt sich meist solch eine Rechnung. Beim Angestellten stellt es sich anders dar, denn der Arbeitgeber beteiligt sich i.d.R. nur am Beitrag und nicht an der Selbstbeteiligung, die der Angestellte vollständig selbst bezahlen muß. U.U. kann man hier eine Vereinbarung für eine Beteiligung des Arbeitgebers an der Selbstbeteiligung treffen.

5. Wie kommt man später wieder zurück in die gesetzliche Krankenkasse?

Ein Wechsel zwischen GKV und PKV wird durch das Gesetz geregelt. Falls man mit seinem Bruttoeinkommen die Beitragsbemessungsgrenze (2007: 47.700,- € Jahresbrutto) unterschreitet, ist man als Arbeitnehmer vom Gesetzgeber gezwungen, wieder in die gesetzliche Krankenkasse zurückzukehren.

Eine Ausnahme besteht, wenn die Beitragsbemessungsgrenze während eines bestehenden Arbeitsverhältnisses ohne Änderung des Arbeitsvertrages höher gesetzt wird. Dann besteht die Möglichkeit, der Befreiung von der Versicherungspflicht innerhalb von 3 Monaten. Dieses hat aber nur für dieses Beschäftigungsverhältnis Gültigkeit. Beim Wechsel des Arbeitgebers kann eine Befreiung von der Versicherungspflicht wieder neu beantragt werden.
Kehrt man wegen Unterschreiten der Beitragsbemessungsgrenze in die GKV zurück, kann man den Vertrag bei der PKV gegen einen Anwartschaftsbeitrag ruhen lassen. D.h. das ursprüngliche Eintrittsalter bleibt erhalten und die Alterungsrückstellung geht nicht verloren. Ob eine Ruhensstellung des Vertrages sinnvoll ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab und ist individuell zu klären.

6. Wann ist eine Kündigung der PKV möglich?

Man unterscheidet eine 3-monatige Kündigungsfrist zum Ende des Kalenderjahres und eine 3-monatige Kündigungsfrist zum Ende des Versicherungsjahres. Das Versicherungsjahr beginnt mit dem Versicherungsbeginn der privaten Versicherung. Bei den meisten PKV Gesellschaften ist der reguläre Kündigungstermin zum Ende des Kalenderjahres.
Wenn man den Vertrag neu abgeschlossen hat sind noch die Mindestvertragslaufzeiten von 1 bis 3 Jahren zu berücksichtigen.
Es kann bei der Kranheitskostenvoll- und der Krankentagegeldversicherung unterschiedliche Kündigungsfristen geben, die bei einer Kündigung zu berücksichtigen sind und in den Versicherungsbedingungen nachzulesen sind.
Falls bei einer privaten Krankenversicherung eine Beitragsanpassung erfolgt, so besteht ein außerordentliches Kündigungsrecht.

6. Spielt das Einkommen für die Beiträge bei der PKV eine Rolle?

Die Beiträge in der privaten Krankenversicherung richten sich ausschließlich nach dem Eintrittsalter, dem Geschlecht, dem Gesundheitszustand bei Eintritt in die Versicherung und den gewählten Tarifen. D.h. die Beiträge sind vollkommen unabhängig vom Einkommen. Das Einkommen spielt nur für die Höhe des Krankentagegeldes eine Rolle.

7. Wo werden Kinder versichert?

Bei Verheirateten werden Kinder grundsätzlich beim Höherverdienenden versichert. D.h. wenn der Höherverdienende Elternteil privat versichert ist müssen auch die Kinder dort versichert werden oder bei der GKV gegen einen eigenen Beitrag.
Bei nicht verheirateten Eltern besteht die beitragsfreie Möglichkeit der Familienversicherung bei der Mutter bei der GKV. Genau geregelt ist die Versicherungspflicht von Kindern im Sozialgesetzbuch (SGB V) §10 Familienversicherung. Der Familienhifeanspruch ist eine komplexe Angelegenheit und in unserer Aufstellung Kinder Krankenversicherung zu finden.

8. Was ist der Standardtarif für Senioren?

Alle privat Versicherten, die 65 Jahre oder älter und mindestens seit 10 Jahre privat krankenvollversichert waren, können mit 65 Jahren in den Standardtarif wechseln. Die Leistungen entsprechen der gesetzlichen Krankenkasse. Es besteht weiterhin freie Arztwahl. Bei den einzelnen PKV Gesellschaften sind die Leistungen des Standardtarifs alle gleich. Der Beitrag ist auf den Höchstbeitrag der GKV begrenzt und da bei Umstellung auf den Standardtarif die Altersrückstellungen voll angerechnet werden, liegt der Beitrag bei einer langen Mitgliedschaft meist unter dem Höchstbeitrag.
Der Standardtarif bietet also die Möglichkeit im Rentenalter die Beiträge zu reduzieren, ist allerdings für viele wegen der eingeschränkten Leistungen nicht unbedingt eine Alternative.

9. Welche Kosten werden von der PKV nicht übernommen?

Für die Erstattung von Behandlungskosten durch die private Krankenversicherung, muß die medizinische Notwendigkeit der Behandlung vorliegen und ein Versicherungsschutz in entsprechendem Umfang vorhanden sein.
So werden Medikamente nur bei ärztlicher Verordnung und bei Einreichung der ärztlichen Rechnung erstattet. Da Behandlungen aus dem Wellness- und Nahrungsergänzungsmittelbereich, sowie Schönheits- und glaubensbedingte Operationen i.d.R. nicht medizinisch notwendig sind, fallen diese auch nicht unter die Erstattungspflicht. Schönheitsoperationen aufgrund z.B. von Unfällen, Verbrennungen, etc., die medizinisch begründbar sind, werden in der Regel von den privaten Versicherungen übernommen.

10. Wie werden die Rechnungen erstattet? Muß man die Rechnungen "vorstrecken"?

Bei der privaten Krankenversicherung werden die Leistungen nach dem Kostenerstattungsprinzip abgerechnet. Der Arzt schickt für die ambulante und Zahnbehandlung dem Patienten nach erfolgter Behandlung eine Rechnung, die der Privatpatient unbezahlt bei der Versicherung einreicht. Die Krankenversicherung erstattet den Betrag, den man dann dem Arzt überweisen kann. Dieses Verfahren dauert in der Regel 2-3 Wochen. Dies ist der allgemein übliche Zeitraum für die Bezahlung von Arztrechnungen.
Im Krankenhaus rechnet die PKV i.d.R. direkt mit dem Krankenhaus ab, über die sogenannte Medi-Card.

 

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