Allgemeines zur Beitragsrückerstattung

 
     
 
  Startseite

   Service Hotline
  . 0180-3366880
    9 ct/Min
  Mail

   PKV Berechnung
  Beruf 
  Alter 
  m/w 
 


   Anzeigen
 


Beitragsrückerstattung PKV

Wichtig für die Beitragsrückerstattung ist, daß man die Rechnungen über das Jahr sammelt und erst dann einreicht, wenn die Erstattungsansprüche höher sind als die Beitragsrückerstattung. Wenn nur einzelne Rechnungen im Jahr angefallen sind, zahlt man sie selbst und hat dann bis Ende März des Folgejahres Zeit, die Rechnungen noch einzureichen. Wenn bis dahin keine Rechnungen bei der privaten Krankenversicherung eingegangen sind, werden die Ansprüche auf die Beitragsrückerstattung ermittelt und meist im folgenden Sommer automatisch ausgezahlt. Falls man vergessen haben sollte, Rechnungen einzreichen, so ist die Verjährungsfrist 2 Jahre ab dem Datum der Rechungsstellung.
Ein Anspruch auf Beitragsrückerstattung besteht i.d.R. bei den meisten Gesellschaften nur dann, wenn man ein volles Kalenderjahr dort versichert war. Das gilt für den Versicherungsbeginn als auch für das Vertragsende.
Sobald allerdings eine Rechnung eingereicht wurde, besteht kein Anspruch mehr auf die Beitragsrückerstattung.

Man unterscheidet zwei Arten von Beitragsrückerstattung (BRE): die erfolgsabhängige Beitragsrückerstattung und die erfolgsunabhängige Beitragsrückerstattung.

Die erfolgsabhängige Beitragsrückerstattung ist eine vom Geschäftsergebnis abhängige Überschußverwendungsart. Hier unterscheidet man 3 Arten der Beitragsrückerstattung:

1. Man erhält eine Barausschüttung (jährlich oder als Sofortverrechung mit dem Beitrag), unter der Voraussetzung, daß keine Leistungen oder nur vorher bestimmte Leistungen (meist Vorsorge) in Anspruch genommen wurden. Jeder Vertrag zählt für sich selbst, d.h. ist eine Familie privat versichert, werden die Rechnungen pro versicherte Person abgerechnet und die Beitragsrückerstattung ebenso.
Bei vielen Gesellschaften steigert sich die BRE bei mehrjährigem schadenfreien Verlauf.

  1. Einmalbeiträge zur dauerhaften Beitragssenkung oder zur Abwendung bzw. Minderung von notwendigen Beitragserhöhungen unabhängig von der Leistungsinanspruchnahme.
  2. Das Bonussystem in Form einer dauerhaften Beitragssenkung für leistungsfrei gebliebene Versicherte, gibt es nur bei wenigen Privaten Krankenversicherungen.

Die Rückstellungen für die erfolgsabhängige Beitragsrückerstattung werden aus Überschüssen erzielt, wobei zum einen die überrechnungsmäßigen Zinserträge auf die Vermögensanlagen und zum anderen das Ergebnis aus dem Versicherungsgeschäft die Überschußquellen darstellen.

Zu der erfolgsunabhängigen Beitragsrückerstattung werden folgende 3 Überschußarten geführt:

  1. Mittel aufgrund garantierter Beitragsrückerstattung: Bei Nichtinanspruchnahme von Versicherungsleistungen hat der Versicherte einen direkten, in den Allgemeinen Versicherungsbedingungen festgeschriebenen Anspruch auf Beitragsrückerstattung, und zwar unabhängig vom jeweiligen Geschäftsergebnis des Unternehmens.
  2. Mittel aus der zusätzlichen Zuschreibung gemäß § 12a (3) VAG : Diese Mittel werden unter der Rückstellung für erfolgsunabhängige Beitragsrückerstattung verbucht, da diese Überschußmittel unabhängig vom Erfolg dem begünstigten Personenkreis innerhalb der nächsten - maximal 3 - Jahre gutgebracht werden müssen. Hierbei werden die Mittel im Zuge von Beitragsanpassungen dazu verwendet, diese abzumildern oder darüber hinaus eine dauerhafte Beitragsreduzierung zu finanzieren.
  3. Überschußmittel aus der Pflegepflichtversicherung: Über diese Mittel kann das Versicherungsunternehmen ebenfalls nicht frei verfügen, da hier die Verwendung von Seiten des Verbandes der privaten Krankenversicherungen für alle Unternehmen bindend vorgeschrieben ist.

Allen drei Überschußarten sind spezielle Verwendungsarten vorgegeben und müssen unabhängig vom Erfolg vom PKV Unternehmen zur Verfügung gestellt werden.



PKV24 pkv24
Private Krankenversicherung
PKV24

Online Rechner
PKV Angebot